Markteintritt von Schweizer Unternehmen und Startups in Deutschland

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Willkommen in Deutschland – Wir begleiten Sie gerne

Ein Deutschland-Entry oder die Verlagerung einer Produktionsstätte will gut vorbereitet sein. Mit über 80 Millionen Einwohnern, einer im europäischen Vergleich hohen Kaufkraft sowie einer gemeinsamen Sprache ist der deutsche Markt aus gutem Grund für Schweizer Unternehmer oft der erste Schritt. Zu einem erfolgreichen Entry gehören auch rechtliche Überlegungen. Wir verfügen über erfahrene Fachanwälte in Ihrem Zielmarkt.

Unser Beratungsangebot umfasst:

  • A) Gesellschaftsgründungen, Aufbau einer Konzernstruktur
  • B) Aufbau einer Vertriebsstruktur
  • C) Steuerrechtliche Überlegungen
  • D) Domain- und Markenrechte
  • E) Online-Shops
  • F) Datenschutz
  • G) Auslagerung der Produktion nach Deutschland

    Foto: Peter Wetzel / pixelio.de

    A) Gesellschaftsgründungen, Aufbau einer Konzernstruktur
    Wer eine Gesellschafts- und Vertriebsstruktur aus der Schweiz in Deutschland aufbauen will, muss sich Gedanken zu den für ihn passenden Gesellschaftstrukturen machen. Neben der richtigen Gesellschaftsform in Deutschland sind auch Haftungsfragen zu klären, laufende Kosten zu eruieren und steuerrechtliche Überlegungen anzustellen. Wer seine Gesellschafts- bzw. Konzernstruktur vor dem Entry nicht sorgfältig plant, wird später wegen des falschen Kleides Ärger haben. Wir helfen Ihnen, diesbezüglich Fehler zu vermeiden Opens window for sending email[Kontakt].


    B) Aufbau einer Vertriebsstruktur
    In Deutschland ist das Vertriebsrecht maßgeblich von der EU-Richtlinie zum Vertriebshändler (86/653/EWG) geprägt und mit der Revision von § 84 ff HGB für Deutschland bereits umgesetzt, wobei in Deutschland die Richtlinie analog auch für den Vertragshändler sowie das Franchising gilt. Das Vertriebsrecht unterscheidet sich wesentlich vom Schweizer Recht. Zwingende Bestimmungen zu Prämienregelungen und Ausgleichsansprüchen müssen beachtet werden. Ansonsten drohen Kosten zu einem späteren Zeitpunkt, die den Erfolg jedes Deutschland-Entries in Frage stellen. Fragen Sie uns Opens window for sending email[Kontakt].


    C) Steuerrechtliche Überlegungen
    Ein Markteintritt in Deutschland ist immer auch unter steuerrechtlichen Aspekten zu prüfen. Ziel muss es sein, die Chancen für einen erfolgreichen Start in Deutschland nicht durch eine unvorsichtige Steuerplanung zu gefährden. Neben Gewinnabführungs- und Beherrschungsverträgen können auch Überlegungen zu den richtigen Warenflüssen und Verrechnungspreisen zielführend sein. Zusammen mit unseren Steuerrechtlichen Partnern im Steuerrecht beraten wir Sie auch in diesem Bereich Opens window for sending email[Kontakt].


    D) Domain- und Markenrechte
    Um Planungssicherheit zu erlangen, lohnt es sich, lange vor dem Entry Fragen zu den Domain- und Markenrechten zu klären. Marken können gemäß dem Madrider Markenabkommen (MMA) und dem Protokoll zum Madrider Markenabkommen (MMP) in ein internationales bzw. EU-Register eingetragen und geschützt werden. Gleichzeitig oder stattdessen kann im jeweiligen Land die Marke auch national geschützt werden. Die Fristen sind kürzer (drei Monate für Deutschland). Unter Umständen kann es sinnvoll sein, die beiden Anträge parallel zu stellen. Falls Sie Fragen zu Domain- und Markenrechten haben, stellen Sie diese frühzeitig Opens window for sending email[Kontakt].


    E) Online-Shops
    Wer in Deutschland über das Internet Produkte vertreibt, hat seinen Webshop deutschen bzw. europäischen Vorschriften anzupassen. Nach § 4 Nr. 11 UWG führt die Nichtbeachtung von Marktverhaltensregeln zu Wettberwerbsverstößen. Rechtsverletzungen können zu langwierigen, schwierig zu beherrschenden und kostspieligen Abmahnungsverfahren (nach § 12 ff. D-UWG) führen. Anzupassen sind beispielsweise die allgemeinen Nutzungsbestimmungen, die Widerrufsregelungen, E-Mail Newsletter, Rückgaberechte, Haftungsausschlüsse, Bestimmungen zu den Preisangaben und Impressumsvorschriften. Vermeiden Sie es, in Deutschland abgemahnt zu werden. Wir helfen Ihnen dabei Opens window for sending email[Kontakt].


    F) Datenschutz
    Soweit personenbezogene Daten verarbeitet werden, muss das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) beachtet werden. Nach dem BDSG gelten besondere Anforderungen hinsichtlich des Einsatzes von Cookies, der Datenübermittlung an Dritte, der Datenerhebung über Online-Formulare, Einsatz von Verschlüsselungstechniken etc. Hinzu kommt, dass nach dem deutschen Datenschutzrecht ab einer gewissen Mitarbeiterzahl ein Datenschutzbeauftragter zu bestimmen ist (§ 4f Abs. 1 f. BDSG). Schützen Sie Ihre Daten. Wir schützen mit Opens window for sending email[Kontakt].


    G) Auslagerung der Produktion nach Deutschland
    Im Januar 2015 hat die Nationalbank die Frankenbindung an den Euro aufgegeben. Das hat zu einer Stärkung der Schweizer Währung geführt. Auch andere Ereignisse wie die Verschuldung Griechenlands oder die Ukrainekrise lassen derzeit den Franken attraktiv erscheinen. Der Druck auf die Marge ist groß. Eine vorübergehende Auslagerung von Produktionsstätten nach Deutschland kann bis zur Stabilisierung der Währungsturbulenzen Abhilfe schaffen. Wenn Sie für ihren KMU-Betrieb diesen Schritt prüfen wollen, übernehmen wir die dafür notwendigen rechtlichen Abklärungen Opens window for sending email[Kontakt].